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Der Name der neuen Stadt
Als Name blieb der neuen Stadt im Steinfeld die Bezeichnung, die schon 1194 im Bericht der Formbacher Mönche über das "Fischauer Taiding" für sie verwendet wurde: Diese im sogenannten "Formbacher Traditionscodex" enthaltene Nennung "novae sua civitate" - "seiner (Herzog Leopolds V.) neuen Stadt" - ist im Jahre 1204 als "Nova Civitas" bereits zum feststehenden Namen für die Babenbergergründung geworden.
Bald darauf findet man in Urkunden auch die deutsche Übersetzung von "Nova Civitas", also "Newenstat" oder "Neustat". Dieser Name bürgert sich nun für die Steinfeldstadt ein. Manchmal wird im Mittelalter allerdings auch bereits die Bezeichnung "Neustadt in Österreich bei Wien" verwendet. Der Name "Wienerische Neustadt" oder schließlich "Wiener Neustadt" setzt sich erst ab dem 17. Jahrhundert durch, wohl, um diese Neustadt besser von den vielen gleichnamigen Orten im Reich, in Ungarn und Böhmen zu unterscheiden.

